Anglerverein Karlsruhe e.V.

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Goldkanal Illingen

 

Ein Freizeitparadies an unserer südlichsten Bereichsgrenze.

Der Goldkanal bei Illingen liegt in einem der landschaftlich reizvollsten Gebiete der Rheinauen und ist das südlichste Gewässer des AVK. Der See lag vor der Rheinregulierung durch Johann Gottfried Tulla auf elsässischem Hoheitsgebiet, weshalb das Nutzungsrecht noch immer bei der Gemeinde Mothern liegt. Die Fischerei erfolgt allerdings nach deutschen Fischereiregeln. Der See hat seinen Namen vom über fünf Jahrhunderte lang betriebenen Goldabbau, der 1822 eingestellt wurde. Von 1936 - 1943 wurde im Dritten Reich auf Betreiben von Hermann Göring nochmals mit einem Monstrum von Bagger erfolglos nach dem "Rheingold" gesucht. Lediglich 300 Gramm Gold waren die Ausbeute. Der tiefste und noch immer für viele geheimnisvolle See des AVK ist mit dem Auto gut erreichbar (vergl. Anfahrtsskizze) und darf in dem durch den AVK angepachteten Teil komplett vom Ufer aus befischt werden. Er bietet entlang seiner Uferzone viele schöne einladende Stellen, die jeden Naturliebhaber faszinieren. Immer wieder lässt der Rhein über den Verbindungskanal das Wasser an- und absteigen, weshalb in diesem paradiesischen Gewässer eine unglaubliche Vielzahl von Fischen anzutreffen ist. Kennern dieses Gewässers gelingt auch heute noch manch kapitaler Fang. Kormorane und Fischreiher, die unliebsamen Konkurrenten der Angler, sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass es hier noch viele Fische gibt. Ein kleines "Amazonien" am Rhein, dessen Zauber und besondere Schönheit viele Angler verfallen sind.

Der See hat allerdings auch seine Schattenseiten, die in den Sommermonaten sichtbar werden. In diesem Freizeitparadies tummeln sich in dieser Jahreszeit unzählige Badegäste, Surfer, Segler und Erholungssuchende, wo es Anglern schwer fällt, einen ruhigen Platz zu finden. Außer Motorbootfahren ist alles erlaubt. Auch Regatten werden ausgetragen. Zusätzlich wird das Gewässer im Rastatter und Illinger Teil stark durch Netzrechte bewirtschaftet. Im Sommer empfiehlt es sich, an dem im Naturschutzgebiet liegenden Stichkanal zum Rhein bzw. dessen Einmündungsbereich in den See auszuweichen. Die über Jahrhunderte fast unveränderte Kanalzone bietet vielen seltenen Tieren und Pflanzen Schutz und Lebensraum und ist für sich alleine ein Erlebnis. Für den gesamten See gilt: Nicht jeder Fischfang ist erfolgreich - eben ein Gewässer voller Überraschungen.

 

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