Anglerverein Karlsruhe e.V.

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Kämpfelbach (nur mit separater Salmonidenkarte befischbar!)

 

Cirka  3 Hektar Wasserfläche des Kämpfelbachs bewirtschaftet der AVK . Der Quellaustritt des idyllisch gelegenen Bächleins liegt innerhalb der Gemeinde Ispringen im Enzkreis. Haupteinzugsgebiet des hier an die Oberfläche tretenden Gewässers ist die Wilferdinger Höhe in Pforzheim. Der Bach ist ein Gewässer des Pfinzsystems, das der Forellenregion zuzurechnen ist. Er durchwandert nach seinem Austritt aus dem Berg die noch örtlich geprägten Gemeinden Kämpfelbach (Ersingen und Bilfingen) und Königsbach-Stein, um bereits nach 14 Kilometern bei Remchingen-Singen in die Pfinz einzumünden. Er wird auf seinem kurzen und teilweise beschwerlichen Weg durch den Bruchbach und den Mühlbach gespeist, wovon der Bruchbach ebenfalls befischbar ist. Bereits in den 60er Jahren wurde das 12 Kilometer lange Teilstück des Kämpfelbaches oberhalb von Ersingen und unterhalb von Königsbach-Stein durch den AVK angepachtet, der hierfür im Jahr 1991 auch die Bachpatenschaft übernommen hat.

Im Oberlauf auf Kämpfelbacher Gemarkung laden nur wenige tiefere und ausreichend breite Stellen zum Angeln ein. Dieser Gewässerabschnitt dient vorwiegend dem bacheigenen Nachwuchs und den vom Verein jährlich eingesetzten Bachforellen als Kinderstube. Im Unterlauf auf Gemarkung Königsbach-Stein wird das teilweise widerspenstige Gewässer  punktuell bis zu fünf Meter breit und 1,20 Meter tief. Trotz großem Befischungsdruck werden hier noch immer schöne Forellen gefangen. Wer auf andere Fischarten aus ist, hat hier wohl kein Glück. Die fängigsten Stellen sind natürlich nur Insidern bekannt und sollen hier nicht verraten werden. Mit der Einstellung des heute unzulässigen Besatzes mit fangreifen Forellen sind die Fangerfolge früherer Jahre allerdings deutlich zurückgegangen. Niemand weiß genau, wie viele kleine Lebewesen und Kleinstfische heute im Bach leben. Nach dem Ergebnis der ständigen Beobachtung ist es jedoch wieder gelungen, neben den in unseren Breiten selten gewordenen Wasseramseln auch wieder einen heimischen Kleinfischbestand aufzubauen. Dies soll spätestens bei einer Abfischaktion nach dem Bau der geplanten „Rauhen Rampe“ (Auf- und Abstiegshilfe) beim Mühlenkanal festgestellt werden.

Wichtige Hinweise:

Der Kämpfelbach darf nur mit einer Sonderberechtigung, unsere Salmonidenkarte, befischt werden. Diese Sondererlaubnis kann jährlich benatragt werden und wird gegen eine Gebühr oder durch die Ableistung von Arbeitsstunden ausgehändigt.

Dank der Arbeit unserer Bachpaten um deren Leiter Helmut Fohler sind die Uferzonen dieses Fließgewässers wieder dicht bewachsen, wo sich seither auch viele Insekten als Nahrungsquelle für Fische und Vögel angesiedelt haben. Auch andere ufernahe Tiere haben hier eine neue Heimat gefunden. Durch die fleißigen und unermüdlichen Hände der „Bachpaten Kämpfelbach“ wurden seit der Übernahme dieser Patenrolle alleine rund 3.000 Schwarzerlen angepflanzt und erodierte Uferbereiche mit Weiden und Faschinen saniert. Durch unzählige naturnahe und durchgängige Strukturmaßnahmen ist es gelungen, die Aufenthaltsfunktion für Fische und die Wasserqualität deutlich zu verbessern. Die Fische finden neben den strömenden Stellen auch wieder Ruhebereiche und sichere Unterstellmöglichkeiten. Der Kämpfelbach zeigt auch wieder Kurven, was ihm den 30er Jahren durch eine unsinnige Begradigung „verboten“ war. Das eingespielte 16köpfige Team um Harry Faas bringt für dieses erfolgreiche Engagement jährlich rund 1.000 Arbeitsstunden auf. Interessierte können durch zwei jeweils vierstündige Arbeitseinsätze bei den Bachpaten die Salmonidenkarte des AVK für den Kämpfelbach inklusive der Alb kostenlos erwerben. Im Kämpfelbach darf übrigens analog zu den Fangregeln in der oberen Alb nur mit künstlichen Ködern und Schonhaken bzw. angedrücktem Widerhaken geangelt werden.

 

Unsere Bachpatengruppe Kmäpfelnbach ist Träger des EDEKA-Naturschutzpreises 2016!

Am Kämpfelbach ist u.a. Dank der hervorragenden Arbeit unserer Bachpaten wieder eine fast unberührte ökologische Nische für Flora und Fauna entstanden. Eine insgesamt faszinierende Veränderung des Bachverlaufes, dessen Zauber und Charme viele Angler und Naturliebhaber verfallen sind.

 

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