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Pegelstand Maxau

Letzter Stand: 5.30 m

Die Fische in unseren Vereinsgewässern

Folgende Fische finden Sie in unseren Vereinsgewässern. Hier erfahren Sie außerdem, wichtige Informationen zu den Fischen.

Aal (Anguilla anguilla)

Merkmale: Schlangenförmiger Körper, end-ständiges Maul, geschlossener Flossensaum, Bachflossen fehlen, dicke Schleimschicht, Bürstenzähne fehlen, aber die Brustflossen sind vorhanden.

Mindestmaß: 40 cm

Schonzeit: keine

ACHTUNG!!!

(gilt nur im Baggersee Fuchs & Groß, Reitschulschlagsee und im unteren Albstück. )

Darüber hinaus ist der Aalfang in allen weiteren Pachtgewässern des AVK bis einschließlich 31.12.2012 untersagt.

Vorkommen: Fließgewässer und Seen durch Besatz

Köder: Tauwurm

Fanggerät: Grundangel

Äsche (Thymallus thymallus)

Merkmale: Nach vorne spitz zulaufenden, birnenförmige Pubillen, kleines Maul, große farbige Rückenfolsse sowie eine Fettflosse, grauer Rücken und silberweiße Seiten mit wenigen kleinen schwarzen Punkten

Mindestmaß: 30 cm

Schonzeit: 1. Januar bis 30 April

Vorkommen: tiefen Stellen im Fließgewässer

Köder: kleine Kunstfliegen, Maden, Würmer und Larven

Fanggerät: Fliegen- oder Posenangel

Bachforelle (Salmo trutta f. fario)

Wissenswertes: Bachforellen findet man in schnell fließenden, sauerstoffreichen, kühlen und klaren Gewässer vor. Sie sind sehr standorttreu, d. h. sie leben nur an einem Platz und sind diesem Platz auch treu. Bachforellen können an die 18 Jahre alt werden.

Merkmale: Rückenflosse olivgrün, schwarz gepunktete Fettflosse, oliv-schwarzbrauner und silbrig-blauer Rücken und gelb-goldene Seiten mit schwarzen und roten Punkten, die meistens weiss oder blau umrandes sind (roten Punkte).

Mindestmaß: 28 cm

Schonzeit: 1. Oktober bis 31. März

Vorkommen: sauerstroffreichen Bächen, Flüssen und Seen

Köder: Kunstfliegen, kleinere Blinker sowie Wobbler

Fanggerät: Spinnrute

Barbe (Barbus barbus)

Merkmale: Schlanker, langestreckter Fisch mit großen Flossen, graugrün bis rötliche Flossen, weisser Bauch sowie einen braun oder graugrüner gefärbten Rücken mit helleren Seiten. Maul: rüsselartiges, unterständig mit wulstigen Lippen und vier Barteln

Mindestmaß: 40 cm

Schonzeit: 1. Mai bis 15. Juni

Vorkommen: Flüssen

Köder: Tauwürmer, Käse, Speck und Maden

Fanggerät: Grundangel

Barsch (Perca fluviatilis)

Wissenswertes: Gefräßiger Raubfisch, der von kleinen Fischen, Flohkrebsen, Insekten und Würmer lebt. Steht gerne im ruhigen Wasser hinter Baumwurzeln usw.

Merkmale: Blau-schwarzer Fleck am Ende der ersten Rückenflosse, welche mit starken Stacheln versehen ist, gelb-rote Flossen, dunkelgrüner Rücken und messinggelbe bis grünliche Seiten, Fettflosse fehlt

Mindestmaß: kein

Schonzeit: keine

Vorkommen: Seen

Köder: Tau- und Rotwürmer, Maden, kleine Kunstköder

Fanggerät: Spinnangel

Brachse, Brasse, Blei (Abramis brama)

Wissenswertes: Brachsen sind gesellige Fische und sind deshalb meistens in größeren Schwärmen auf dem schwammigen Grund anzutreffen.

 Merkmale: Hochrückig und seitlich stark zusammen-gedrückter Körper mit dunkelgrauen Flossen, schwarz bis beigegraue Färbung des Rücken u. silbergrauen Seiten, weißlichen Bauch mit Perlmuttglanz

Mindestmaß: kein

Schonzeit: keine

Vorkommen: Flüssen und Seen

Köder: Würmer aller Art, Maden, Brot, Teig und Kartoffelstücke (Das Anfüttern ist wichtig für den Erfolg)

Fanggerät: Grundangel

Döbel, Aitel (Leucicsus cephalus)

Wissenswertes: Der Döbel steht im Sommer am meisten an der Oberfläche und im Winter steht er in der Tiefe.

 Merkmale: Langgestreckter und seitlich abgeflachten, torpedoförmigen Körper mit groben und schwarz umrandeten Schuppen, dunkler braun-grüner Rücken mit silber, gelblich glänzenden Seiten mit einem gelblich-weißen Bauch, nach außen gebogene Afterflosse

Mindestmaß: kein

Schonzeit: keine

Vorkommen: Fließgewässer

Köder: Würmern, Käse, Brot und Obst (Der Döbel eignet sich sehr gut als Köderfisch auf Hechte).

Fanggerät: Grundangel

Graskarpfen (Ctenopharyngodon idella)

Merkmale: Langgestreckter Körper, stumpfe und zwischen den Nasenlöchern eingedellte Schnauze, leicht unterständiges Maul ohne Bartfäden, dunkelgrüner bis grünschwarzer Rücken und einem weißlichen Bauch

Mindestmaß: 40 cm

Schonzeit: keine

Vorkommen: Seen

Köder: Boilies, Kartoffelstückchen, Mais, Mist- oder Tauwürmer

Fanggerät: Grund- oder Posenangel

Güster (Blicca björkna)

Merkmale: Großer Augendurchmesser, Ansatz von Brust- und Bauchflosse sind rötlich, große Afterflosse ist mit eineem schwarzen Außenrand versehen, silbrig glänzende Seiten.

Mindestmaß: kein

Schonzeit: keine

Vorkommen: Fließendgewässer

Köder:

Hecht (Esox lucius)

Wissenswertes: Großer Räuber, der nicht nur allen Fischen, sondern auch Fröschen, Wasservögeln und kleinen Säugetieren sowie der seinen eigenen Artgenossen nachstellt. Seine bevorzugten Standorte sind alle Arten von Unterständen wie Krautbände, versunkenes Holz, Schilfränder und ähnliche Deckungsmöglichkeiten.

Merkmale: Stark bezahnter Entenschnabelkopf mit einer weit nach hinten gerückter Rückenflosse, oberständiges Maul, dünkelgrünen bis bräunlichen Rücken und die Seiten mit graugrün-gelblich gebändert, oft mit goldgelben Flecken versehen.

Mindestmaß: 50 cm

Schonzeit: 15. Februar bis 15. Mai

Vorkommen: Fließgewässer

Köder: tote Köderfische, Wobbler, Spinner, Blinker, Gummifische (Stahlvorfach ist erforderlich)

Karausche (Carassius carassius)

Wissenswertes: Karauschen können 5 Tage fast ohne Sauerstoff überleben.

Merkmale: Schiefes nach oben gerichtetes Maul, hochrückig und seitlich zusammengedrückt, dunkelgrau-grüner Rücken und bräunliche Seiten mit einem messinggelben Bauch, geringfügige eingekerbte Schwanzflosse

Mindestmaß: kein

Schonzeit: keine

Vorkommen: Seen

Köder: Würmer, Maden, Teig- und Kartoffelstücke

Nase (Chondrostoma nasus)

Wissenswertes: Die Nase ist in fließenden Gewässer anzutreffen, wo sie den Grund nach Kleintieren durch-wühlt und von den Seinen den Algenbewuchs abnagt. Die Nase beißt auch im Winter bei nicht zu goßer Kälte.

Merkmale: Vorspringende Schnauze mit einem unter-ständigem Maul mit hornigen Lippenrändern (Schweine-maul), graugrün bis bräunlichen Rücken (glänzt metallisch) , hellere Seiten mit Silberglanz und einem gelblich-weißen Bauch, Brust-, Bauch- und Afterfolssen sind gelblichrosa bis violett gefärbt.

Mindestmaß: 35 cm

Schonzeit: 15. März bis 31. Mai

Vorkommen: Fließgewässer

Köder: kleine Würmer, Maden, Insekten, Käse, Brot und Teig

Fanggerät: Posenangel

Rapfen (Aspius aspius)

Wissenswertes: Der Rapfen ist ein Raubfisch, der im Sommer am meisten an der Oberfläche des Wassers in der Strömung hinter Brückenpfeilern und Buhnen-köpfen steht. Beim Angeln ist eine ausreichende Schnurstärke und Kraft von Nöten, da der Rapfen sich gewaltig wehrt.

Merkmale: Langgestreckter Körper, großes und ein sehr weit gespaltenes Maul, kleine Augen, grau-rötliche Flossen, blaugrüner Rücken mit silbernen Seiten, weißer Bauch

Mindestmaß: kein

Schonzeit: keine

Vorkommen: Fließendgewässer und Seen

Köder: große Fliegen, Wobbler, Rapfenblei

Fanggerät: Spinnangel

Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

Wissenswertes: Die Regenbogenforelle verträgt erheblich wärmeres, auch trüberes sowie sauerstoff-ärmeres Wasser als die Bachforelle. Große Regen-bogenforellen (Seen) wehren sich im Drill sehr stark.

Merkmale: Blau-grauer Rücken und mit rötlich-violett schimmernden mit vielen kleinen schwarzen Flecken versehene Seiten, einen silbernen Bauch, Fettflosse, kleinen spitzigen Kopf mit einem weiter hinten liegenden Unterkiefer

Mindestmaß: 28 cm

Schonzeit: 1. Oktober bis 31. März

Vorkommen: Fließendgewässer und Seen

Köder: trockenen und nassen Fliegen oder mit kleinen Spinnern und besonders kleinen Wobblern

Fanggerät: Spinnangel oder Fliegengerte

Rotauge, Plötze (Rutilus rutilus)

Wissenswertes: Rotaugen halten sich in Fließgewässern bevorzugt an mit Algen bewachsenen Steinpackungen auf, da sie hier Flohkrebse erbeuten. Man findet sie aber auch in Seen vor. Vereinigt in Schwärmen stehen die kleinen Rotaugen (Plötze) in mittlerer Tiefe gerne in Krautbetten und an Schilfkanten, die großen Rotaugen halten sich miestens am Grund auf. Sie ernähren sich von Insektenlarven und Wasserpflanzen (Plankton).

Merkmale: Blutrote Augen, rötliche Rücken-, Brust- und Schwanzflosse sowie orange-rote Bauch- und Afterflosse, schwarz-blauer Rücken, silber-weiße Seiten und einen weißen Bauch, endständiges Maul

Mindestmaß: kein

Schonzeit: keine

Vorkommen: Seen

Köder: Weißbrot, Teig, Kartoffeln, Würmer und Larven (leichte Angel mit feinster Schnur und einem kleinen Haken).

Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)

Wissenswertes: Die Rotfeder bevorzugt ruhige Ufergebiete und Buchten der Flüsse. Man findet sie inmitten des Schilfs und dort meistens an der Wasseroberfläche vor. Die Rotfeder kann bis zu maximal 50 cm groß und sogar bis zu 300 g (schwere Exemplare bis zu 2-3 kg) schwer werden.

Merkmale: Gelbgold-glänzende Augen, rot-leuchtende Flossen, braungrüner Rücken, gold bis messing-farbene Seiten und einen silberfarbenen Bauch

Mindestmaß: kein

Schonzeit: keine

Vorkommen: Seen

Köder: Insekten, kleine Rotwürmer

Schleie (Tinca tinca)

Wissenswertes: Die Schleie kommt mehr in Seen, Teichen und Mooren vor. Sie bevorzugt den weichen und schlammigen Grund für ihre Nahrungssuche (Kleinlebewesen sowie Schnecken). Die Schleie kann bis zu 70 cm lang werden und bis zu 10 kg schwer werden. 

Merkmale: Sehr dunkle abgerundete Flossen und hat eine schleimige dicke Haut, welche mit kleinen Rundschuppen bedeckt wird; zwei kurze Barteln am Maul.

Mindestmaß: 30 cm

Schonzeit: 15. Mai bis 30. Juni

Vorkommen: Seen

Köder: Würmer, Marden, Brot, Teig sowie Kartoffelstückchen (Anfüttern erhöht den Erfolg!)

Fanggerät: Grundangel

Schuppenkarpfen (Cyprinus carpio)

Merkmale: Vollständiges Schuppenkleid mit einer gleichmäßigen Schuppenanordnung, hochrückig, leicht abgesetzten Kopf.

Mindestmaß: 40 cm

Schonzeit: keine

Vorkommen: Seen

Köder: Boilies, Kartoffelstückchen, Mais, Mist- oder Tauwürmer

Fanggerät: Grund- oder Posenangel

Spiegelkarpfen (Cyprinus carpio morpha noblis)

Merkmale: Hochrückig und rund, wenig vergrößerte metallisch glänzende Schuppen, die unregelmäßig an den Seiten verteilt sind.

Mindestmaß: 40 cm

Schonzeit: keine

Vorkommen: Seen

Köder: Boilies, Kartoffelstückchen, Mais, Mist- oder Tauwürmer

Fanggerät: Grund- oder Posenangel

Wels (Silurus glanis)

Wissenswertes: Welse sind große Raubfische, die lichtscheu und nachtaktiv sind. Bei einer Wasser-temperatur von 4 Grad Celsisus stellt er seine Nahrungsaufnahme ein. Er macht Jagd auf lebende und tote Fische, Insekten, Würmer, junge Wasser-vögel und Säugetiere (Nager).  

Merkmale: Kleine Augen, kleine Rückenflosse und Fettflosse, stämmigen langgestreckten Körper mit einem großen breiten Kopf, schleimige schuppenlose Haut, viele spitzige Zähne im Maul, welches mit 2 lange Bartfäden an der Oberlippe sowie 4 kurze Bartfäden an der Unterlippe ausgestattet ist.

Mindestmaß: kein

Schonzeit: keine

Vorkommen: Seen

Köder: tote Köderfische, Rindfleisch

Fanggerät: Grundangel

Zander (Sander lucioperca)

Wissenswertes: Der Zander ist ein Raubfisch und der sehr schnell in tiefen Wassern wächst. Er frißt gerne kleine Fische.

Merkmale: Langgestreckten und spindelförmigen Körper, zugespitzter Kopf und ein tief gespaltetes Maul mit ungleichmäßigen langen spitzen Fangzähne neben kleinen Bürstenzähnen, grüngrauer Rücken, braun marmoriete Kopfseiten und schwarzgefleckte Flossen.

Mindestmaß: 45 cm

Schonzeit: 1. April bis 15. Mai

Vorkommen: Fließendgewässer und Seen

Köder: tote Köderfische, Fischfetzen, Gummifische, Blinker und Wobbler (alle Köder sollten ca. 8 - 20 cm groß sein)

Fanggerät: Spinn- oder Grundangel