
Die Vorarbeiten sind zum größten Teil abgeschlossen und die seismischen Messungen der Firma Rhein Petroleum werden in und um unsere Pachtgewässer im Februar beginnen.
Dabei kann es aus messtechnischen Gründen zu Behinderungen bei den Zufahrten zu unseren Pachtgewässern und kurzzeitigen Behinderungen der Fischerei kommen. Auf der Gemarkung Eggenstein-Leopoldshafen sind hier der Baggersee Fuchs & Gros, der Baggersee Krieger (Schmugglermeer) und der „Alte Hafen“ Leopoldshafen betroffen. Im Fuchs & Gros werden sogar Messkabel mit Messsonden versenkt.
Der Messzug mit den Vibroseis-Fahrzeugen legt auf den vorher festgelegten Fahrtrouten pro Tag eine Strecke von etwa drei bis vier Kilometern zurück. Die Arbeiten vor Ort werden im Auftrag der Rhein Petroleum GmbH von der polnischen Spezialfirma Geofizyka Torun durchgeführt.
Die in den Untergrund gesendeten, nicht hörbaren Schallwellen werden von bis zu 20.000 Erdmikrofonen aufgefangen. Mit diesen Daten kann nach dem Abschluss der Messungen ein dreidimensionales Bild vom Untergrund erstellt werden, anhand dessen Experten Rückschlüsse darauf ziehen könne, ob möglicherweise Erdöl vorhanden ist.
Die 3-D-Seismik im Messgebiet Karlsruhe-Nord umfasst rund 280 Quadratkilometer. Von der Messung überdeckt werden die Städte Bruchsal, Karlsruhe, Philippsburg und Stutensee sowie der Landkreis Karlsruhe mit den Gemeinden Bad Schönborn, Dettenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Forst, Graben-Neudorf, Hambrücken, Karlsdorf-Neuthard, Linkenheim-Hochstetten, Ubstadt-Weiher, Waghäusel und Weingarten. Rhein Petroleum rechnet damit, das gesamte Gebiet bis etwa Mitte April durchmessen zu haben.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.rheinpetroleum.de oder im Projekt- und Informationsbüro in der Hauptstraße 70 in Karlsdorf-Neuthard, Telefon: 07251-3661660.