Anglerverein Karlsruhe e.V.

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Besuch im Bruthaus

Schulklasse der Karlsruher Hebelschule besuchte unser Bruthaus

Im Mai besuchte die Klasse 4a der Karlsruher Hebelschule mit ihren Lehrerinnen Frau Berlin und Frau Küpferle unser Bruthaus am Knielinger See.

Nach einer kleinen Wanderung von der S-Bahn-Haltestelle bei der Rheinbrücke nach Süden entlang des Rheins erreichten sie unser Bruthaus am Knielinger See, wo sie von unserem Vizepräsidenten Joachim Meyer erwartet wurden. Nach einer kurzen Rast begann für die 15 Schülerinnen und Schüler die Führung durch das Bruthaus.

Forellen und Lachse werden aufgezogen

Joachim Meyer erklärte den Kindern, dass in unserem Bruthaus Forellen und Lachse aufgezogen werden. Als kleine Fische werden die Forellen dann zum Beispiel in die Alb bei Karlsruhe ausgesetzt, wo sie zu großen Fischen heranwachsen können.

 
Lachse sollen wieder bei uns heimisch werden

Lachse waren bis in die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts sehr häufig im Oberrheingebiet und galten als wichtiger Speisefisch. Gelaicht haben sie in den Nebenflüssen, wie Alb, Murg und Kinzig. Durch die Verschmutzung und Verbauung des Rheins ist der Lachs aber im letzten Jahrhundert bei uns ausgestorben.

Jetzt, nachdem der Rhein sauberer geworden ist, soll der Lachs wieder bei uns dauerhaft heimisch werden. Der AVK beteiligt sich seit vielen Jahren an dem internationalen Programm zur Lachsansiedlung.

Die kleinen Lachse kommen in die Alb

Die kleinen Lachse, die bei uns aufgezogen wurden, werden in die Alb ausgesetzt, wo sie ein bis zwei Jahre bleiben. Dann wandern sie den Rhein hinab bis in die Nordsee. Wir hoffen, dass sie nach einigen Jahren als große Fische zurück in ihr Heimatgewässer Alb kommen und dort wieder laichen und für Lachsnachwuchs sorgen.

Sauberes Wasser für die kleinen Fische

Im Bruthaus des AVK wird das Wasser für die Fischzucht aufwendig vorbehandelt und hat dann Trinkwasserqualität. Die Schülerinnen und Schüler durften einen Blick auf unsere Wasseranlage mit ihren viele Rohren, Behälter und Leitungen werfen.

Höhepunkt waren die Becken mit den Fischen

Höhepunkt waren aber erwartungsgemäß unsere Fische. Die Kinder konnten in den verschiedenen Aufzuchtbecken die vielen tausend kleinen Forellen und Lachse beobachten und bekamen gezeigt, wie die Fische gefüttert werden. Es wurde auch erklärt, wie wichtig es ist, dass auf peinliche Sauberkeit geachtet werden muss, damit die Fische gesund bleiben.

Die Schulkinder waren sehr interessiert und stellten viele Fragen. Einige hätten am liebsten so einen kleinen Fisch mit nach Hause genommen.

Nach der Besichtigung ging es ans nahe Ufer des Knielinger Sees, wo noch probiert werden durfte, wie weit man Kieselsteine ins Wasser werfen kann. Dann bedankten sich die Schülerinnen und Schüler sehr nett für die Führung und die Informationen und machten sich wieder auf den Rückweg Richtung S-Bahn.

Aufmerksame Schülerinnen und Schüler stellten viele Fragen

Es hat uns viel Freude gemacht, den Schulkindern unsere Fischaufzucht zu zeigen und vor allem, dass sie so aufmerksam und interessiert waren und viele Fragen stellten.

Übrigens, eine der Fragen war, warum wir eigentlich keine Haie aufziehen, das wäre doch echt cool!

kg, 24.06.2019

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