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Bachpatenbericht im Kämpfelbacher Gemeinderat

Am 28. Januar 2019 hat der Leiter der Bachpaten Kämpfelbach des Anglervereins Karlsruhe e.V., Harry Faaß, in der Sitzung des Kämpfelbacher Gemeinderats die Tätigkeit der Bachpatengruppe in den letzten beiden Jahren vorgestellt. Im Mitteilungsblatt der Gemeinde Kämpfelbach wurde darüber berichtet:

Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 6 der Gemeinde Kämpfelbach vom 6. Februar 2019

Die Sicherung des Bachufers und die Bestandspflege der Uferbäume sind wichtige Einsatzziele der Kämpfelbacher Bachpaten. Hier am Oberlauf beim Ispringer Weg (rechts) wurden als Gewässergüte-Indikatoren 750 Edelkrebse ausgesetzt.

Die „Bachpatengruppe Kämpfelbach“ des Anglervereins Karlsruhe kümmert sich um den Bachlauf des Kämpfelbaches auf den Gemarkungen Ersingen, Bilfingen und Königsbach. Paten-Chef Harry Faaß berichtete bei der jüngsten Sitzung des Kämpfelbacher Gemeinderates über die Aktivitäten der ehrenamtlichen Bachpatengruppe in den beiden letzten Jahren. Ein Schwerpunkt war beispielweise die Ufersanierung beim Ispringer Weg am östlichen Ortsausgang von Ersingen mit Holzbohlen. Der Bauhof hat dabei mit Erdauffüllung unterstützt. Die Nachschau habe ergeben, so Faaß, dass die Verbauung dem letztjährigen Hochwasser standgehalten hat. In der Nähe der Bilfinger Reithalle, im Gewann „Netzwiesen“, wurde umfangreiche Gehölzpflege entlang des Bachufers betrieben, um dessen Stabilität zu erhalten. Auch stand 2018 wieder eine Bachputzede an.

Bei den turnusmäßigen biologischen und chemischen Gewässeruntersuchungen konnten die Vereinsexperten die Gewässergüte II feststellen. Faaß sieht dies als einen guten Wert an. Eine bessere Wassergüte in Richtung I könne es am Kämpfelbach wohl kaum geben. Grund dafür ist das Regenüberlaufbecken der Kanalisation Ispringen. Aus ihm kommt entsprechend seiner Bestimmung bei starken Regenfällen ein ordentlicher Schwall verdünnter Abwässer in den Kämpfelbach.

Aus seiner eigenen Züchtung hat der Anglerverein wieder weit über 10.000 Jungfische in den Bach eingesetzt.

Erstmalig wurden 750 Edelkrebse im Oberlauf des Kämpfelbaches zwischen Ersingen und Ispringen durch die Bachpatengruppe ausgesetzt. Sie stammen aus einer bayerischen Zucht. „Diese Wiederansiedlung wird nur gelingen, wenn die Wasserqualität nachhaltig gut bleibt. Die Edelkrebse sind ein Indikator für einen sauberen Kämpfelbach“, erklärt der Bachpaten-Chef. Dank der konsequenten Bekämpfung schon über viele Jahre hinweg, hat man das Neophyten-Problem mit eingeschleppten, alles überwuchernden Pflanzen (Springkraut, Herkulesstaude, asiatischer Staudenknöterich) weitgehend im Griff. Erfreut zeigte sich Harry Faaß auch über die Zuerkennung eines Umweltpreises in Höhe 1.500 Euro von EDEKA Südwest. Der Betrag wurde in Arbeitsgeräte und den „Chemiekasten“ für die Gewässeruntersuchung investiert.

Mit großem Beifall dankten Gemeinderat und Bürgermeister den Bachpaten für ihren großen Einsatz am Kämpfelbach.

Text und Foto: Schott

Den Beitrag im Mitteilungsblatt der Gemeinde Kämpfelbach können Sie ►hier herunterladen.


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