Gewässerputzeten 2018

Saubere Gewässer – Aushängeschild für Verein und Angler

Jeder von uns hat sich schon über zurückgelassene Maden- und Wurmdosen, Plastikverpackungen, abgerissene Angelschnüre usw. geärgert. Aber das ärgert nicht nur uns, sondern auch viele Nichtangler, die sich über solche Angelplätze nur wundern. Das trägt nicht unbedingt zu einem guten Bild der Angler in der Öffentlichkeit bei.

Umso wichtiger sind die Gewässerputzeten, die der AVK jedes Jahr durchführt. Sie geben uns die Möglichkeit, unsere Gewässer und -ufer wieder in einen gepflegten und sauberen Zustand zu bringen.

Gewässerputzete in den Bereichen Nord, Mitte und Süd

Wie jedes Jahr fanden auch in diesem Oktober wieder an drei Samstagen die Gewässerputzeten in den Bereichen Nord (06.10.2018), Süd (13.10.2018) und Mitte (20.10.2018) statt. Insgesamt konnten die Gewässerwarte fast 50 freiwillige Helfer begrüßen.

Wieder viel Müll eingesammelt

Nach der Einteilung durch die zuständigen Gewässerwarte sammelten die freiwilligen Helfer wieder Abfälle und Müll rund um die Gewässer ein. Wie jedes Jahr kam dabei so einiges zusammen.

Anzumerken ist

- dass besonders viel Abfall an den Angelschwerpunkten herumlag.

Es fiel auf, dass an den Angelschwerpunkten, wie zum Beispiel Rheinhafeneinfahrt oder Pionierhafen besonders viel Abfall zu finden war. Abfall, der eindeutig von Anglern stammt, denn Spaziergänger hinterlassen keine Maden- und Wurmdosen, Angelverpackungen, Schnurknäuel usw. !

- dass einige Angler sich nicht an das Angelverbot hielten.

Weiterhin fiel auf, dass einige Angler sich nicht an das Angelverbot während der Gewässerputzeten gehalten haben. Dabei steht in den Richtlinien des AVK in § 12 ganz klar, dass während der Gewässerputzeten das Fischen an den jeweiligen Gewässern untersagt ist. Positiv war, dass einige angesprochene Angler sich daraufhin spontan an der Putzaktion beteiligt haben, aber leider gab es auch Uneinsichtige.

Nach getaner Arbeit war für das leibliche Wohl gesorgt

Wie immer war natürlich für das leibliche Wohl gesorgt und nach getaner Arbeit saßen die Helfer gerne noch gemütlich beisammen und nahmen die Gelegenheit wahr, sich auszutauschen.

Herzlichen Dank

Herzlichen Dank an alle freiwilligen Helfer und die Organisatoren der Gewässerputzeten, die ihren Samstagmorgen für diese wichtige Arbeit geopfert haben.

 

Hinweis

Auch an Alb und Kämpfelbach finden Arbeitseinsätze statt. Die Termine finden Sie   ->hier.

kg, 23.10.2018

Hier noch einige Fotos von den Gewässerputzeten:



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Abfischen der Seen in der Günther-Klotz-Anlage

Hegemaßnahme in den Seen der Günther-Klotz-Anlage

Am Morgen des 24.10.2018 führte der AVK, wie alle zwei Jahre im Herbst, im Rahmen von Hegemaßnahmen das Abfischen der beiden großen Seen in der Karlsruher Günther-Klotz-Anlage durch. Zuvor hatte das Gartenbauamt die Seen weitgehend abgelassen.

Einsatz eines Schleppnetzes

Im westlichen See wurde von den freiwilligen Helfern des AVK von Nordwesten her ein großes Netz durch den See geschleppt und vor dem gegenüberliegenden Ufer zusammengezogen. Die großen Fische, hauptsächlich Karpfen, wurden dem Netz entnommen und direkt in den See zurückgesetzt. Die kleineren Fische kamen in einen großen Transportbehälter, in dem das Wasser permanent mit Sauerstoff angereichert wurde.

Ruderbootsee war stark verschlammt

Der östlich angrenzende Ruderbootsee war deutlich flacher und stark verschlammt, sodass dort kein Schleppnetz zum Einsatz kommen konnte. Der durch das Netz aufgewirbelte Schlamm wäre in die Kiemen der Fische gelangt und hätte zu ihrem Ersticken geführt.

Elektrisches Abfischen war notwendig

Deswegen wurde dieser See von dem Knielinger Berufsfischer Bernd Siegel und seinen Helfern elektrisch abgefischt. Auch hier wurden neben den vielen kleinen Fischen sehr große Karpfen uns Schleien gefangen.

Insgesamt weniger Fische als vor zwei Jahren

Insgesamt wurden in den beiden Seen rund fünf Zentner Fische gefangen. Vor zwei Jahren waren es noch etwa doppelt so viele. „Schwarzfischer“ und der Kormoran sind wohl Ursache für die geringere Menge.

Abfischen dient der Bestandsregulierung

Trotz der Belastung der beiden Seen durch Vogelkot und Entenfutter sind die Fische gesund. Das Abfischen dient der Bestandsregulierung. Die großen Fische wurden zurückgesetzt und können sich weiter vermehren. Die kleineren Fische wurde in dem Transportbehälter zum Knielinger See gefahren und dort in die Freiheit entlassen.

Abfischaktion um die Mittagszeit beendet

Dank der vielen freiwilligen Helfer und der guten Organisation war das Abfischen gegen Mittag beendet und die Helfer trafen sich nach getaner Arbeit zu einem wohlverdienten Mittagessen.

Lesen Sie auch: "Abgelassen und abgefischt", BNN, 25.10.2018 (hier).

kg, 30.10.2018

Hier noch einige Fotos vom Abfischen






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