Anglerverein Karlsruhe e.V.

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Bachpatengruppe Kämpfelbach erhält Akku für Rebschere

Bereits im Vorjahr durften sich die Bachpaten Käpfelbach des Anglerverein Karlsruhe über eine neuen Rebschere freuen. Sehr zur Freude der ehrenamtlichen Helfer rund um Bachpatenleiter Harry Faaß und dessen Vorgänger Helmuth Fohler, nahm die Gruppe jetzt von Königsbach-Steins Bürgermeister Heiko Genther als Geschenk den passenden Akku entgegen. AVK-Präsident Thomas Biletzky und Vizepräsident Joachim Meyer bedankten sich bei der Gemeinde Königsbach-Stein für die großzügige Spende und bei dem Bachpatenteam für ihr außerordentliches Engagement.

Auf der Homepage der Gemeinde kann der Bericht mit den Bachpaten online eingesehen werden (http://www.koenigsbach-stein.de/leben/buergernachrichten/bachpaten-starten-durch-id_1068/).

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Im Auftrag von Flora und Fauna - 25jähriges Jubiläum der Bachpaten Kämpfelbach

Die Bachpatengruppe Kämpfelbach des Anglerverein Karlsruhe, feiert ihr 25jähriges Bestehen!
Vor genau 25 Jahren übernahm der Anglerverein Karlsruhe die Patenschaft für den Kämpfelbach, sowie deren Nebengewässer in Ersingen und Bilfingen.
Der Kämpfelbach durchwandert nach seinem Austritt aus dem Berg auf der Wilferdinger Höhe in Pforzheim, bei Ispringen, die noch örtlich geprägten Gemeinden Kämpfelbach (Ersingen und Bilfingen) und Königsbach-Stein, um bereits nach 14 Kilometern bei Remchingen-Singen in die Pfinz einzumünden.
Die ursprünglich  im April 1991 gegründete Gruppe startete mit 13 ehrenamtlichen Bachpaten des Anglervereins unter Leitung von Helmut Helbach, der 2002 verstarb. Nach seinem Tod übernahm Helmut Fohler das Amt, dass er 2015 an den aktuellen Bachpaten-Leiter Harry Faaß abgab.
Eine Bachpatenschaft ist ehrenamtlich. Sie bedeutet sich um ein Gewässer zu kümmern und dieses in einen möglichst naturnahen Zustand zurückzuführen.
So wurden in den letzten 25 Jahren ca. 3250 Erlen gepflanzt und gepflegt. Der Bachlauf erhielt wieder „natürliche  Kurven“ die in den 30er Jahren aufgrund der damals unüberlegten Begradigung verboten waren. Rückblickend wurden bis heute 23 naturgemäße Ufersanierungen durchgeführt, insgesamt stolze 1033 Meter. Die Fische finden neben den strömenden Stellen dadurch wieder Ruhebereiche und sichere Unterstellmöglichkeiten. 
Dabei müssen vielerlei Richtlinien, Gesetze und Vorgaben beachtet werden, wie die des Wasserbaus oder das Naturschutzgesetz. 
Der Kämpfelbach verfügt über eine gute Wasserqualität (Gewässergüte Klasse 2). Es ist somit ein geeignetes Gewässer für empfindliche Fische wie beispielsweise Forellen. 
In deutschen Gewässern kam es in der Vergangenheit zu einem starken künstlichen Besatz mit der aus den USA stammenden Regenbogenforelle, die weniger Ansprüche an die Wasserqualität stellte und schnellwüchsiger ist. Zum Schutz heimischer Fischarten, besetzt der Anglerverein Karlsruhe das Gewässer mit ca. 4000 jungen, in Deutschland heimischen Bachforellen. Die Fische werden dafür unter hohem Aufwand und viel ehrenamtlichen Engagement im vereinseigenen Bruthaus  in Karlsruhe herangezüchtet.
Nach dem Ergebnis ständiger Beobachtungen ist es ebenfalls wieder gelungen, neben den in unseren Breiten selten gewordenen Wasseramseln anzusiedeln.Der kleine, schwarz-weiße Singvogel ist eng an das Leben entlang schnellfließender, klarer Gewässer wie dem Kämpfelbach gebunden. Die hohen Bestände der Wasseramsel in weiten Teilen Europas gingen Anfang der 60er Jahre rapide zurück; verantwortlich dafür waren Uferverbauungen, Flussbegradigungen und andere wasserbauliche Maßnahmen. Mittels das Anbringen von Nisthilfen durch die  fleißige Anglerschaft, konnten sich  der Bestand in der Region erholen, sodass heute die 7 Wasseramselhabitate wieder besetzt sind.  
Doch auch die Wiederansiedlung heimischer Kleinfischarten liegt den Bachpaten in den letzten 25 Jahren am Herzen, dazu gehören beispielsweise unbekannte Kleinfische wie Elritze, Schmerle oder Stichling.
Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung wurde  eigens um Fischen und Kleinstlebewesen das Wandern im Gewässer zu ermöglichen, das Wehr am Bilfinger Mühlkanal umgebaut.
Momentan besteht die Bachpatengruppe Kämpfelbach des Anglervereins Karlsruhe aus 16 aktiven Mitgliedern.
Doch die Arbeit geht den fleißigen Anglern nie aus. Regelmäßig müssen Bäume zurückgeschnitten werden und die Teilnahme am Ferienprogramm organisiert werden. Jährlich wird der Kämpfelbach und seine Ufer bei einer großangelegten Aktion von herumliegendem Müll befreit. 
Am Kämpfelbach ist in den 25 Jahren dank der hervorragenden Arbeit der Bachpaten  wieder eine fast unberührte ökologische Nische für Pflanzen und Tiere entstanden. Dem Gewässer mit seiner heute wieder faszinierenden Veränderung des Bachverlaufes und seinem natürlichem Charme, sind viele Angler und Naturliebhaber verfallen.                     

 

-Bachpatengruppe bei der Arbeit am Kämpfelbach- es gibt immer etwas zu tun-

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   Sandra Klingert/09.02.2016

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Bachpatengruppe Kämpfelbach erhält Motorsäge

Die Bachpatengruppe Kämpfelbach, unter der Leitung von unserem Helmut Fohler, hat für ihr überdurchschnittliches Engagement im Rahmen der Bachpatenschaft eine Motorsäge von der Gemeinde Königsbach-Stein als Dankeschön erhalten. Bürgermeister Genthner überreichte die Säge an die Mannschaft um Helmut Fohler. Der AVK freut sich sehr über diese Anerkennung und ist stolz auf die vielen Helfer die uns tatkräfitg unterstützen. Ein großer Dank gilt Helmut Fohler und seinem Team, welches hier für uns tätig ist. Für die vielen verschiedenen Arbeiten die der AVK zu bewältigen hat brauchen wir ständig Unterstützung. Möchten Sie dazu gehören?  Melden Sie sich!

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Die Bachpaten vom Kämpfelbach

Auf der Gemeinderatssitzung der Gemeinde Kämpfelbach wurde durch unseren Helmut Fohler ein Bericht  über die getätigten Arbeiten sowie über das Arbeitspensum und das geleistete ehrenamtliche Engagement abgelegt. Im Jahr 2013 wurden so allein durch unsere Bachpaten vom Kämpfelbach ca. 638 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet. Unter der Leitung von Helmut Fohler lagen die Schwerpunkte 2013 auf der biologischen und chemischen Gewässeruntersuchung, dem Fischbesatz am ganzen Bachlauf, die Beseitigung der Neophyten, der Ufersanierung und vieles mehr...

Eine Arbeit vor der sogar die Gemeinde Respekt und Anerkennung zeigt. Wir sind stolz auf Helmut Fohler und sein Team, welches unseren Verein so tatkräftig unterstützt und uns über Gebühr vertritt. Herzlichen Dank!

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Team Kämpfelbach packt an

Im Januar und Februar konzentrierte sich die Bachpatengruppe Kämpfelbach speziell auf die Gehölzpflege am Kämpfelbach auf der Gemarkung Kämpfelbach-Bilfingen. Bei den ausschließlich ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden der Bachpatengruppe um Helmut Fohler wurden unter anderem die Weiden entlang des Gewässers auf Kopf gesetzt, die Erlen auf Stock und dort wo nötig auch entfernt. Da diese Arbeiten selbst für unsere Mannschaft und die angrenzenden Gebäude nicht ganz ungefährlich waren, wurden wir durch schweres Gerät unterstützt, um so die Sicherheit bei der Durchführung der Arbeitseinsätze zu gewährleisten. Herzlichen Dank hierfür.

Die Gehölzpflege in diesem Bereich ist besonders wichtig um unser Gewässer in gewohnt gutem Zustand zu erhalten. Auch hier kann sich der Verein nur für das geleistete Engagement der  Mannschaft um Helmut Fohler bedanken und ist stolz solche tatkräftigen Mitarbeiter zu haben.  Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Die Bachpaten stellen sich vor

Was sind eigentlich Bachpatenschaften...?!

Bundesweit unterstützen Bachpatengruppen die Gemeinden bei der naturnahen Pflege und Gestaltung von Fließgewässern und ihrer Uferbereiche. Die vertragliche Übernahme dieser Pflichten bieten Anglervereinen eine hervorragende Möglichkeit, ihre Natur- und Umweltschutzaktivitäten öffentlichkeitswirksam darzustellen und der Natur und den Anglern zu helfen.
Der AVK ist seit 1991 Träger einer Bachpatenschaft für den Kämpfelbach auf den Gemarkungen Königsbach-Stein und der Verbandsgemeinde Kämpfelbach (Ersingen und Bilfingen). Die Bachpatenschaft erstreckt sich auf einen Gewässerabschnitt von ca. 12 km Länge einschließlich Nebengewässer. Der Kämpfelbach ist ein Gewässer des Pfinzsystems, das der Forellenregion zuzurechnen ist.

Der Kämpfelbach bei Königsbach-Stein

Schon im Jahr 1984 hat der AVK zusätzlich für den Teilabschnitt der Alb und deren Nebengewässer zwischen Ettlingen und Karlsruhe (Appenmühle) über eine Strecke von 10 km eine Bachpatenschaft für dieses fischreiche und beliebte Gewässer übernommen.

Die Alb

Als Grundlage für die Bachpatenarbeit wurde für beide Fließgewässer von den Bachpaten eine umfangreiche ökomorphologische Bestandsaufnahme gem. dem "Handbuch Wasserbau" durchgeführt. Als Ergebnis dieser Arbeit wurden für die unterhaltungs- und ausbaupflichtigen Kommunen die gewässerspezifischen Probleme und Defizite herausgestellt und von diesen Stellen mitgetragene Lösungsansätze erarbeitet.

Ziel der Bachpatenschaften ...?!

Ziel der Bachpatenarbeit ist es, wieder naturnahe und intakte Gewässer mit einer großen Artenvielfalt und Bestandsdichte herzustellen. Hierbei galt es, in der Vergangenheit viele Widerstände der Gewässeranlieger und Nutzungsberechtigten aus dem Wege zu räumen. Bei Übernahme dieser Verantwortung waren die Uferbereiche beider Gewässer noch stark erodiert. Die teilweise unnötige Verdohlung dieser Salmonidengewässer hatte zu hohen Fließgeschwindigkeiten und zu einer mangelhaften Selbstreinigungskraft geführt. Fehlende Versteck- und Unterstellmöglichkeiten für Fische und ein unzureichendes Nahrungsangebot hatte diese Gewässer für die heimischen Fische unattraktiv gemacht.

Maßnahmen der Bachpatengruppen ...?!

  • Gewässerputzaktionen
    • u.a. Beseitigung von unnatürlichen Abflusshindernissen
  • Gehölzpflege an der Uferzone
    • Ersatz von überaltertem und nicht standortgerechten Gehölzen
  • Ständige biologische und chemische Kontrolle der Wasserqualität
  • Anlage von künstlichen Laichhabitaten
    • Laichhilfe zur Förderung des natürlichen Fischbestandes
  • Förderung des Wasseramselbestandes
    • Bau von Nistkästen
  • Beseitigung der Ufererosion
    • Umfangreiche Ufersanierungen durch Faschinenbau mit Pflanzung von ufersicherndem Wurzel- und Flechtwerk aus heimischen Wildwuchs
  • Renaturierung der Bachsohle
    • Lenkung der Strömung durch den Einbau von Strömungslenkern und Beseitigung von Faulschlammschichten
  • Wiederherstellung der Durchwanderbarkeit
    • Beseitigung von Wanderhindernissen
  • Wiederansiedlung von gefährdeten und auf der Roten Liste stehenden Fischarten
  • Generelle Verbesserung der Struktur des Fließgewässers

Das Ergebnis dieser Arbeit kann sich sehen lassen. Viele Uferbereiche sind wieder grün und bewachsen, wo sich Insekten angesiedelt haben und den Forellen eine gute Nahrungsgrundlage bieten. Allerdings war und ist viel Idealismus und Kreativität bei der Hege und Pflege der natürlichen Gewässerlandschaft erforderlich. Beide Bachpatengruppen haben in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen eine hervorragende Arbeit geleistet und das Ansehen des AVK erheblich gefördert. Über die bisher geleistete Bachpatenarbeit liegen eine umfangreiche Dia-Sammlung sowie mehrere Schautafeln vor. Die Bachpatengruppen werden unter diesem Link in lockerer Reihenfolge anhand von Vorher- und Nachhervergleichen besonders gelungene Erfolge ihrer Arbeit exemplarisch vorstellen und für Interessierte eine Art Anweisung und Hilfe für die Renaturierung von Fließgewässern erstellen.

An einer Mitarbeit Interessierte können sich gerne mit den Leitern unserer Bachpatengruppen in Verbindung setzen.

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